Rund um Frauenquote und Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung der Frau ist in der heutigen Gesellschaft oftmals ein großes Thema. Vor allem beim Thema Beruf werden Diskussionen darüber, dass Frauen weniger verdienen als Männer und nur ein Bruchteil der Managementpositionen von Frauen besetzt sind, immer lauter.

Fakt ist, dass nur 3% der geschäftsführenden Positionen großer Unternehmen von Frauen besetzt sind. Generell arbeiten nur etwa 30% der Frauen im Management. Nur jedes 10. Vorstandsmitglied ist eine Frau. Mütter sind von dieser Divergenz oftmals noch stärker betroffen. Diese Ungleichheit spiegelt sich auch im Gehalt wieder. Frauen verdienen rund 15% weniger als Männer.

Obwohl die Gleichstellung der Frau im Privatleben längst gefestigt ist, scheint sich diese Entwicklung im beruflichen Alltag nur träge zu entwickeln. Eine erstaunliche Beobachtung angesichts der Tatsache, dass es zum Beispiel mehr Studentinnen gibt als Studenten, oder dass Frauen im Durchschnitt die besseren Absolventinnen sind. Gegen die herrschende Tendenz richten sich immer mehr Vereine oder Portale, beispielsweise die Initiative wir-sind-Panda, die sich intensiv mit den Karrierechancen und –erfolgen von Frauen auseinandersetzen und versuchen den Blick auf diese Problematik zu lenken und Chancengleichheit zu erzielen. Auch die viel und hitzig diskutierte Frauenquote soll hier eine Lösung bieten, hier scheiden sich, wohl mehr als bei anderen Aspekten, die Geister.

Aber auch Frauen selbst können aktiv ihre Chancen auf die Erreichung ihrer Ziele steigern. Stecken von klaren Zielen und sich seiner Qualifikationen bewusst sein sind wichtige Aspekte. Auch wenn der Missstand allgegenwärtig scheint, sollten Frauen sich nicht davon einschüchtern und abbringen lassen das eigene Potential auszuschöpfen. Ein klares, offenes Gespräch mit dem Chef kann auch eine Möglichkeit darstellen. Unabdingbar ist auf jeden Fall Selbstbewusstsein in allen Belangen. Ohne dieses ist es nahezu unmöglich, sich gegen den jetzigen Stand durchsetzen und sich als ebenbürtige, starke und kompetente Führungskraft zu erweisen.

Auf diesem Weg wird es mit Hilfe von den Unternehmen und allen anderen Teilhabern vielleicht bald möglich und selbstverständlicher, dass hochqualifizierte Frauen in Zukunft auch große Führungspositionen bekleiden und in Unternehmen ein wenig „weibliche Intuition“ einkehren lassen.

(Herzlichen Dank an Nina Hamann von www.karrierefaktor.de für diesen Beitrag)

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