Die Verwendung von Blitzer-Apps im Straßenverkehr

Immer mehr Autofahrer verwenden ihr Smartphone im Auto. Da liegt es nahe sich auch an Diensten zu bedienen die einem vor stationären und mobilen Blitzern warnen. Der Einsatz solcher Helfer kann einem so manche Geldbuße und Einträge in Flensburg ersparen. Doch ist das überhaupt erlaubt?

Die beliebtesten Blitzer-Apps

Blitzer.de

Logo Blitzer.deAm wohl bekanntesten ist die App Blitzer.de der Eifrig Medien GmbH. Blitzer.de warnt sowohl vor stationären als auch mobilen Blitzern. Insgesamt sind derzeit über 50.000 feste Blitzer weltweit eingebunden. Praktisch dabei ist das die Blitzer in richtungsbezogen sind. Gewarnt wird man sowohl mit einem optischen als auch akustischen Signal. Damit man auch weiß wie die erlaubte Geschwindigkeit ist, wird diese sinnvoller Weise mit angezeigt. Man benötigt auch nicht unbedingt eine Internetverbindung da die App auch offline arbeitet.

Blitzer.de gibt es sowohl als kostenlose als auch kostenpflichte Version. Der Preis ist zwar nicht gerade ein Schnäppchen aber wenn man es mit einer eventuell
anfallende Geldbuße vergleicht, ist der Preis relativ gering. In der Plus-Version erhält man unter anderem zusätzlich ein Widget und kann die App auch im Querformat nutzen

iCoyote

Logo iCoyoteÄhnlich verhält es sich bei der App von iCoyote. Dieser Dienst warnt ebenfalls vor stationären als auch mobilen Blitzern. Zudem erhält man Informationen über die aktuelle Verkehrslage. So können die Nutzer sich gegenseitig vor Baustellen, Kontrollen und Staus warnen. Das ganze System beruht auf einer Community in dem jeder etwas beiträgt. Jeder Nutzer kann Radargeräte oder Verkehrsstörungen ganz einfach per App melden.

iCoyote ist vollkommen kostenfrei und kann bei Google Play herunter geladen
werden.

Ist der Einsatz von Blitzer-Apps erlaubt?

Die meisten Menschen vermuten hier keinen Gesetzesverstoß. Immerhin kann man diese Apps ja im Internet herunter laden und kaum jemand vermutet das man sich hier vielleicht strafbar machen könnte. Aber weit gefehlt. Nicht alles was man im Internet erhält ist auch gleichzeitig legal. So verhält es sich auch mit den Blitzer-Apps.

Der Einsatz von diesen Apps ist in Deutschland grundsätzlich streng verboten. Wer erwischt wird darf sein Punktekonto in Flensburg mit ganzen vier Punkten auffüllen. Diese Strafe ist, im Vergleich zu anderen Verstößen im Straßenverkehr, verhältnismäßig hoch. Vier Punkte gibt es beispielsweise für das Überfahren einer roten Ampel oder wenn man einen schweren Unfall verursacht hat.

Ein Trick hilft

Die Verwendung von Smartphones am Steuer ist grundsätzlich nur dem Fahrer des Fahrzeugs untersagt. Erlaubt ist es jedoch das Smartphone dem Beifahrer in die Hand zu geben. Wann diese Gesetzeslücke jedoch geschlossen wird, ist nur eine Frage der Zeit.

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