Dauerhafte Haarentfernung mit IPL – glatte, schöne Haut dank Blitzlichtlampe

Enthaarung liegt derzeit im Trend bei Mann und Frau, denn enthaarte Haut ist ein angesagtes Schönheitsideal. Neben eher kurzfristig wirkenden Enthaarungsmethoden gibt es solche, die auf Dauer für glatte und schöne Haut sorgen, eine davon ist IPL. Wie Die Haarentfernungsmethode funktioniert, erfahren Sie hier.

IPL steht für „intense pulsed light“, also „intensiv gepulstes Licht“. Es beschreibt die Technologie, die hinter der Haarentfernungsmethode IPL steht. Um sich lästiger Körperhaare zu entledigen, lässt man sich in einem erfahrenen IPL-Enthaarungs-Institut mit einer IPL-Blitzlichtlampe bestrahlen. Dazu wird der Blitzkopf des Geräts kurz auf die zu enthaarende Hautpartie gesetzt, wobei er mehrere Quadratzentimeter Haut zugleich mit einem Blitz beschießt, dessen Stärke auf die individuellen Gegebenheiten der Haut des zu behandelnden Kunden abgestimmt wurde. Ist die Haut einmal geblitzt, setzt man den Blitzkopf auf die daneben liegende Haut – solange, bis man das gewünschte Hautareal einmal komplett bestrahlt hat.

Wie wirkt IPL auf die unerwünschten Härchen?

Die Lichtenergie, die die IPL-Lampe abgibt, wird von dem Haut und Haare färbenden Pigment (Farbstoff) Melanin absorbiert und in Wärme umgewandelt. Diese Wärme leitet das Melanin in den (vor der Behandlung frisch rasierten) Härchen bis zu deren Wurzeln in der Haut. Von der Hitze wird eine Haarwurzel dauerhaft zerstört, so dass daraus kein neues Härchen mehr sprießen kann. Der Kunde spürt die Hitze, die sich pro Blitz entwickelt, je nach Empfindlichkeit und persönlicher Schmerzgrenze unterschiedlich stark. Zahlreichen Berichten über IPL Haarentfernung Erfahrungen kann man entnehmen, dass die Empfindlichkeit gegenüber den Blitzlichten jedoch von Mal zu Mal nachlässt.

Welche Bedingungen müssen für eine erfolgreiche IPL-Haarentfernung erfüllt sein?

Voraussetzung für eine erfolgreiche Haarentfernung mit IPL ist demnach das Vorhandensein von Melanin in den zu entfernenden Härchen. Das ist der Fall bei allen farbigen Haaren. Lediglich bei sehr hellblonden, roten und ergrauten beziehungsweise weißen Haaren schlägt IPL weniger erfolgreich bis gar nicht an, denn diese besitzen kaum beziehungsweise kein Melanin (mehr).
Auch der Kontrast zwischen Haut und zu entfernenden Haaren muss ausreichend groß sein, andernfalls absorbiert das Melanin in der Haut zu viel der Lichtenergie, was wiederum den Enthaarungserfolg schmälert.

Die Erfolgsaussichten einer IPL-Behandlung

Sind jedoch die Voraussetzungen gegeben, kann man in der Regel davon ausgehen, dass nach sechs bis acht IPL-Behandlungen im Abstand von jeweils sechs bis acht Wochen bis zu 90 Prozent der zum Zeitpunkt der ersten Behandlung sichtbaren störenden Körperhärchen entfernt werden können. Der Abstand zwischen den sich wiederholenden Behandlungen und die Notwendigkeit der Wiederholung an sich ergeben sich aus dem Wachstumszyklus, in dem die Körperhärchen wachsen. Nur Haare, die sich im Wachstum befinden, haben einen direkten Kontakt zur Haarwurzel und können mit IPL entfernt werden. Das ist bei etwa einem Drittel bis zur Hälfte der jeweils sichtbaren Härchen der Fall. Alle anderen Härchen sind in der Ruhephase oder der Abstoßungsphase, so dass sie keinen ausreichenden Kontakt mehr zur Haarwurzel haben und IPL keinen Einfluss auf diese nehmen kann.
Wer sich für eine IPL-Behandlung entscheidet, sollte sich ein erfahrenes IPL-Haarentfernungs-Institut suchen und entsprechend Zeit für die Behandlungen einplanen. Glatte, haarfreie Haut im Sommer zeigt man schließlich nur, wenn man sich schon im Winter hat mit IPL blitzen lassen.

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